Europa stärkt die industrielle KI-Kompetenz

Seit Anfang 2025 bereiten mehrere europäische Mitgliedstaaten gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium ein Projekt für industriespezifische Künstliche Intelligenz (KI) vor. Ziel ist ein leistungsfähiges KI-Ökosystem in Europa, das speziell auf die Anforderungen der Industrie zugeschnitten ist und die Nutzung von KI vereinfacht.
 
Das Projekt wird als IPCEI („Important Project of Common European Interest“) umgesetzt – ein Instrument für gemeinschaftliche, anwendungsnahe Projekte zwischen mehreren Mitgliedstaaten. Das IPCEI-AI wird darüber hinaus mit anderen europäischen Initiativen wie dem IPCEI zu Cloudtechnologien und einem geplanten IPCEI zu Edge-Infrastruktur verknüpft. Auf der 8. Friends of Industry Konferenz am 3. November 2025 unterzeichneten die Wirtschaftsminister aus 17 Mitgliedstaaten die Berlin Declaration, die eine schnelle Umsetzung des IPCEI-AI zur Steigerung von Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit Europas vorsieht.
Künstliche Intelligenz verändert nahezu alle Industriebereiche: von autonomer Produktion über KI-gesteuerte Logistik und Robotik bis hin zu KI-gestütztem Design und dem Industrial Metaverse. Voraussetzung hierfür sind hochspezialisierte KI-Modelle, die über allgemeine Sprachmodelle hinausgehen. Europa verfügt über umfangreiche Datenressourcen, die für die Entwicklung solcher Modelle genutzt werden können – mit dem Ziel, eine globale Führungsrolle in industrieller KI einzunehmen.
 
Das Projekt verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz über den gesamten Lebenszyklus von KI-Modellen - von der Datenbereitstellung über gemeinsame KI-Basismodelle bis hin zu sektorspezifischen Anwendungen. Konkret sollen erreicht werden:
• Aufbau eines souveränen europäischen KI-Kontinuums mit leistungsfähigen Grundlagenmodellen, energieeffizientem Betrieb und sektorspezifischen Lösungen
• Bereitstellung qualitativ hochwertiger und strukturierter industrieller Daten unter Einhaltung europäischer Datenschutz- und Sicherheitsstandards
• Förderung neuer Konzepte wie KI-as-a-Service (AIaaS) zur breiten Nutzung von KI-Modellen in verschiedenen Sektoren (Energie, Telekommunikation, Verteidigung, Finanzen, Luft- und Raumfahrt etc.)
• Entwicklung von Open-Source-Lösungen für Entwickler und Anwender
• Integration von KI-Modellen in wirtschaftlich relevante Anwendungen in Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen
 
Das IPCEI-AI ist Teil des „AI Continent Action Plan“ der Europäischen Kommission, der die EU als globalen Technologieführer im Bereich KI positionieren soll. Derzeit beteiligen sich 15 Mitgliedstaaten aktiv an der inhaltlichen Ausgestaltung. Noch in diesem Jahr sollen Interessenbekundungen von Unternehmen gesammelt und erfolgreiche Projektideen zu einem integrierten Gesamtprojekt weiterentwickelt werden.
Interessierte Unternehmen und Projektpartner können sich per e-Mail an die Förderzentrale Deutschland wenden: 8ra@bmwe.bund.de

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

ZIM jetzt digital - Fördermittel für KMU leicht gemacht: Ab sofort können innovative KMU das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) direkt über die digitale Förderzentrale Deutschland (FZD) beantragen. Schritt für Schritt geführt, zeitsparend und barrierearm – so entfällt Bürokratie und Unternehmen gewinnen mehr Freiraum für ihre Innovationsprojekte.

Der MinGenTec-MarkterschließungsCheck – Individuelle Marktanalyse für Lausitzer KMU

Mit dem MarkterschließungsCheck unterstützen wir Unternehmen aus der Lausitz bei der Vorbereitung auf internationale Märkte. Jede Analyse bietet einen kompakten Überblick über Exportpotenziale, Branchentrends, regulatorische Rahmenbedingungen, Wettbewerbsstrukturen, Fördermöglichkeiten sowie konkrete Handlungsempfehlungen. Noch bis März können Unternehmen bekunden am Markterschließungscheck teilzunehmen.

Der MinGenTec-InnovationsCheck – Service für Lausitzer Unternehmen

Der InnovationsCheck hilft kleinen und mittleren Unternehmen, Ihre Innovationspotenziale sichtbar zu machen, Prioritäten zu setzen und die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken – kompakt, kostenfrei und praxisorientiert. Noch bis Ende April können Lausitzer KMU ihr Interesse bekunden.

Markt - International 2026 - Neue Richtlinie tritt in Brandenburg am 01. Januar 2026 in Kraft

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) des produzierenden Gewerbes oder produktionsnahe Dienstleister mit innovativen Produkten/ Dienstleistungen mit Sitz und/oder Betriebsstätte in Brandenburg oder Gruppen von mind. drei KMU können die Teilnahme an internationalen Messen, Ausstellungen, Informationsveranstaltungen, Symposien, Kongressen, Pitchings und virtuellen Formaten im In- und Ausland oder Messen des Messeplans der Hauptstadtregion gefördert bekommen.

Förderaufruf gestartet: Leittechnologien für die Energiewende

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) setzt auch 2025 ein starkes Zeichen für die Energiewende: Die fünfte Bekanntmachung zur Förderung von „Leittechnologien für die Energiewende“ im Rahmen der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) ist veröffentlicht. 

Sachsenkredit Universal

Seit Juli 2025 wurde der Sachsenkredit Universal deutlich erweitert, mit einem Tilgungszuschuss von bis zu zehn Prozent und erleichtertem Zugang, speziell für KMU, Existenzgründungen und Nachfolgeregelungen. Förderfähig sind Investitionen in Digitalisierung, Nachhaltigkeit, ländlichen Räumen und mehr.

EFRE-Förderprogramm „Nachhaltigkeit in KMU“ in Brandenburg

Land Brandenburg unterstützt kleine und mittlere Unternehmen beim Wasser- und Ressourcensparen

Brandenburgischer Innovationsgutschein (BIG) – jetzt beantragen!

Für die Entwicklung innovativer und nachhaltiger Produkte, Verfahren, Dienstleistungen oder Prozesse können KMU künftig wieder Zuschüsse bis zu 100.000 Euro für ihr Forschungs- und Entwicklungsprojekt beantragen.

EEN-Nachhaltigkeits-Check für Unternehmen

Nachhaltiges Wirtschaften ist für viele Unternehmen Realität, doch KMU fehlt oft die Kapazität für die Umsetzung. Das EEN Berlin-Brandenburg unterstützt mit dem Nachhaltigkeits-Check in Beratungsgesprächen dabei, den Status quo zu analysieren und Handlungsoptionen zu identifizieren.

Brandenburger Innovationsfachkräfte 2022

Mit dem Förderprogramm unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie über die Investitionsbank des Landes Brandenburg kleine und mittlere brandenburgische  Unternehmen bei der Umsetzung innovativer Maßnahmen, für die spezielle Innovationsfachkräfte eingesetzt werden sollen. Die Förderrichtlinie tritt mit Wirkung zum 22. November 2022 in Kraft und mit Ablauf vom 31. Dezember 2028 außer Kraft.

Sachsen unterstützt KMU bei der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft

Sachsen unterstützt mit der europäischen Forschungs- und Innovationsförderung v.a. kleine und mittlere sächsische Unternehmen (KMU) finanziell bei der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft. Die sogenannte HORIZON-Prämie soll KMU an die Beantragung und Durchführung von Projekten des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation HORIZONT EUROPA heranführen.

Energieförderprogramm „Erneuerbare Energien Brandenburg“ geht an den Start

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie (MWAE) in Brandenburg bietet ein neues Förderprogramm "Erneuerbare Energien Brandenburg" an. Es richtet sich hauptsächlich an kleine und mittlere Unternehmen sowie in Ausnahmefällen an große Unternehmen wie Stadtwerke und Versorger. Das Programm wird durch Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert und knüpft an die RENplus Richtlinie 2014 – 2020 an. Förderfähig sind Vorhaben ab 200.000 Euro Investitionskosten; insgesamt stehen 25,3 Millionen Euro zur Verfügung.

Förderprogramm "Energieeffizienz Brandenburg"

Ab sofort können Zuschüsse über das neue Kundenportal für die energetische Optimierung von industriellen und gewerblichen Anlagen oder Prozessen beantragt werden.
Im Rahmen des Programms fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie (MWAE) über die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) die energetische Optimierung von industriellen und gewerblichen Anlagen und Prozessen. Die Förderung zielt auf CO2-Einsparungen in der gewerblichen Wirtschaft durch die Steigerung der Energieeffizienz ab. Die Förderrichtlinie trat am 09. Mai 2024 in Kraft und tritt mit Ablauf vom 30. Juni 2027 außer Kraft.

Änderungen in den De-minimis-Verordnungen - Wichtige beihilferechtliche Änderungen für Unternehmen

Änderungen in den De-minimis-Verordnungen - Wichtige beihilferechtliche Änderungen für Unternehmen:
Mit den überarbeiteten Verordnungen werden geringfügige Beihilfen von der EU-Beihilfekontrolle ausgenommen, da davon ausgegangen wird, dass sie keine Auswirkungen auf den Wettbewerb und den Handel im Binnenmarkt haben. Beide sind am 1. Januar 2024 in Kraft treten und werden bis zum 31. Dezember 2030 gelten.

Förderaufruf "Forschung und Entwicklung an Batterietechnologien ..."

Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Forschung und Entwicklung an Batterietechnologien für technologisch souveräne, wettbewerbsfähige und nachhaltige Batteriewertschöpfungsketten“ im Rahmen des Dachkonzepts Batterieforschung.
Die erfolgreiche Transformation der deutschen Industrie hin zur Klimaneutralität unter den Anforderungen nachhaltigen Wirtschaftens und daraus abgeleiteter Ziele ist zentral für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands als Wirtschafts- und Technologiestandort.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger bis spätestens 30. September 2025 bzw. 31. März 2026 zunächst Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen. 

Fördermöglichkeiten zur Auslandsmarkterschließung

Markterschließung durch KMU (GRW-Markt - International) sowie das Messeprogramm Young Innovators sind zwei der Möglichkeiten sich als Unternehmen die Markterschließung fördern zu lassen. Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2025.

Innovationsförderung durch steuerliche Forschungszulage in 2 einfachen Schritten

Sie wollen in Forschung und Entwicklung investieren? Dann nutzen Sie die steuerliche Begünstigung vom Staat für Ihre Forschungsausgaben. Ermöglicht wird das durch das Forschungszulagengesetz.

STARK-Programm

Überblick der Inhalte des STARK-Programms des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).